Härtung

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Vereinfachte Erklärung

Härtung ist wie das Verstärken einer Burg, das Verstärken ihrer Mauern und Tore, um Angreifer abzuwehren. In der Cybersicherheit bedeutet es, Systeme zu stärken, um sie widerstandsfähiger gegen Bedrohungen zu machen.

Nuancen

Härtung ist keine einmalige Aktion. Da neue Schwachstellen auftauchen, benötigen Systeme regelmässige Bewertungen und mögliche Verstärkungen, um einen hohen Sicherheitsstandard aufrechtzuerhalten.

Anwendungen

Einrichten sicherer Server, Verbesserung der Unternehmensnetzwerksicherheit, Konfigurieren von IoT-Geräten und Schutz kritischer Infrastruktur.

Beschreibung

Im weiten Bereich der Cybersicherheit steht Härtung als grundlegende Säule. Es bezieht sich auf den systematischen Prozess der Sicherung eines Systems durch Minimierung von Schwachstellen. Dies beinhaltet die Reduzierung unnötiger Funktionen, das sicherheitsbewusste Konfigurieren von Einstellungen und das Patchen bekannter Schwachstellen, um sicherzustellen, dass potenzielle Angriffsvektoren minimiert werden.

Die Bedeutung der Härtung ergibt sich aus ihrer präventiven Natur. Anstatt eine Bedrohung anzugehen, sobald sie bereits eingedrungen ist, zielt die Härtung darauf ab, das Eindringen äusserst schwierig, wenn nicht unmöglich zu machen. Dies kann Massnahmen wie das Deaktivieren ungenutzter Dienste, die Anwendung strenger Passwortrichtlinien, regelmässige Softwareaktualisierungen und die Beschränkung der Benutzerprivilegien auf das Notwendige umfassen.

Betrachten Sie beispielsweise eine frische Installation eines Betriebssystems. Standardmässig kann es mit mehreren aktivierten Funktionen und Diensten kommen, von denen nicht alle für jeden Benutzer essentiell sind. Jede ungenutzte Funktion kann ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer sein. Härtung stellt sicher, dass nur die notwendigen Dienste laufen und jede potenzielle Schwachstelle proaktiv adressiert wird.